Mein Jahr im WP-Kurs Theater: Absolute Empfehlung (Juni 2023)
Als ich mich letztes Jahr für das Wahlpflichtfach Theater am Max-Planck-Gymnasium entschieden habe, wusste ich nicht ganz, was mich erwartet. Spoiler vorweg: Es war die beste Entscheidung überhaupt! Wer denkt, dass wir hier nur staubige Texte auswendig lernen oder stundenlang stillsitzen, liegt komplett falsch. Die Stunden sind jede Woche super abwechslungsreich. Wir starten eigentlich immer mit coolen Warm-up-Spielen, bei denen man den stressigen Schulalltag direkt vergisst. Danach geht es meistens direkt ans Eingemachte: Improvisationstheater! Das feiere ich persönlich am meisten. Man bekommt eine völlig verrückte Situation oder ein Wort zugerufen und muss einfach direkt loslegen. Dabei entstehen die lustigsten Szenen, und wir haben schon so oft Tränen gelacht. Es erfordert am Anfang zwar ein bisschen Mut, aber man kommt super schnell rein, weil die Stimmung einfach passt. Genau diese Gruppendynamik macht den Kurs so besonders. Am Anfang kannten wir uns untereinander kaum, weil wir aus verschiedenen Klassen kommen. Aber durch das gemeinsame Spielen, die Albernheiten und die Teamübungen sind wir mega schnell zusammengewachsen. Niemand verurteilt einen, wenn mal eine Impro-Szene im Chaos endet – im Gegenteil, genau das macht am meisten Spaß. Die Spielfreude im Kurs steckt einfach an. Man kann komplett aus sich herausgehen und einfach mal jemand anderes sein. Wenn ihr also Bock auf ein Fach habt, bei dem ihr euch bewegen, kreativ sein und jede Menge lachen könnt, solltet ihr Theater am MPG auf jeden Fall wählen. Es ist der perfekte Ausgleich zum normalen Unterricht!
Von Kyrill
Theater am MPG: Mehr als nur Spaß – Ein Blick hinter die Kulissen (Juni 2023)
Wenn man „Theater“ hört, denken die meisten sofort an lustige Spiele und ein bisschen Herumalbern. Klar, das gehört dazu, aber das WP-Fach Theater in der 9. Klasse am Max-Planck-Gymnasium ist noch viel mehr. Es ist eine Mischung aus kreativem Ausrasten und echter, cooler Arbeit an sich selbst. Ein riesiger Teil des Kurses besteht darin, in völlig neue Rollen zu schlüpfen. Dieser Perspektivwechsel ist anfangs echt ungewohnt: Wie läuft ein griesgrämiger alter Mann? Wie redet eine völlig überdrehte Influencerin? Wir lernen hier Schritt für Schritt, wie man eigene Figuren von Grund auf entwickelt – von der Körperhaltung über den Gesichtsausdruck bis hin zur Stimme. Wenn man dann in einer Szene merkt, dass man die eigene Schüchternheit komplett ablegt und voll in der Rolle aufgeht, ist das ein mega gutes Gefühl. Dazu gehört auch das Schreiben und Ausprobieren von kleinen Dialogen. Und genau da fängt die eigentliche Arbeit an. Es klingt voll easy, sich ein paar Sätze zu überlegen, aber im Team zu checken, ob der Dialog auch auf der Bühne natürlich wirkt, erfordert echt Konzentration. Wir feilen oft an winzigen Details, werfen Ideen wieder über den Haufen und fangen von vorne an. Das kann manchmal auch anstrengend sein und fordert Geduld, vor allem wenn die Gruppe sich uneinig ist. Aber die positive Gruppendynamik rettet uns immer: Wir pushen uns gegenseitig, geben ehrliches Feedback und am Ende steht eine Szene, auf die wir alle stolz sind. Theater im WP-Kurs ist kein Laberfach zum Durchatmen. Man muss Bock haben, sich anzustrengen, nachzudenken und sich auf Neues einzulassen. Aber genau diese Arbeit macht es am Ende so lohnenswert und gibt dir ein fettes Selbstbewusstsein!
Von Maya
Hinter den Kulissen: Wie läuft eigentlich die Benotung im WP-Kurs Theater? (Juni 2023)
Wer glaubt, im Theaterkurs am Max-Planck-Gymnasium kriegt man die Einsen geschenkt, täuscht sich. Klar macht es mega viel Spaß, aber am Ende ist es ein ganz normales Schulfach mit Noten. Das Besondere ist: Die Note setzt sich aus vielen verschiedenen, coolen Praxis-Teilen zusammen. Ein großer Punkt im Halbjahr ist zum Beispiel das Vorbereiten und Anleiten eines Warm-ups. Jeder von uns muss mal vor dem Kurs stehen und die Gruppe mit eigenen Übungen aufwärmen und aktivieren. Da zeigt sich direkt, wer Verantwortung übernehmen kann. Auch das gegenseitige Feedback-Geben nach einer Szene fließt in die Note ein. Man muss konstruktiv kritisieren können – also genau sagen, was an der Körpersprache oder der Stimme schon gut war und wo man noch nachbessern muss. Die klassische Klassenarbeit wird im Theater durch die sogenannte „spielpraktische Klassenarbeit“ ersetzt. Das ist ein richtiger Dreischritt: Erarbeitung, Präsentation und Reflexion. Zuerst entwickeln wir in Kleingruppen eine eigene Szene zu einem bestimmten Thema. Diese wird dann vor dem Kurs präsentiert – da steigt der Puls schon ordentlich! Direkt danach folgt die Reflexion, in der wir schriftlich analysieren, was geklappt hat und warum. Das ist intensiv, fühlt sich aber viel sinnvoller an als stundenlang Vokabeln in ein Testblatt zu tippen. Das absolute Highlight des Jahres war aber unser Engagement am Tag der offenen Tür. Wir haben eine „Open-Stage-Impro-Bühne“ auf die Beine gestellt. Die Besucher durften uns Begriffe oder Situationen reinrufen, und wir haben das ohne Vorbereitung direkt auf der Bühne geschauspielert. Vor so vielen fremden Leuten zu stehen, war erst mal ein riesiger Adrenalinkick. Aber die Energie und der Applaus vom Publikum waren unbeschreiblich. Das hat unseren Zusammenhalt noch mal auf ein ganz neues Level gebracht!
Von Ahmad