„UNESCO 4:4“ – Sportlichkeit und Fairplay

In: Allgemein, UNESCO 06 Jun 2015

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Auf dem Sportplatz des Max-Planck-Gymnasiums in der Holzmarktstraße fand am 2.6.2015 ein Fußballturnier statt. Dabei ging es nicht wie in einem gewöhnlichen Fußballspiel um das Gewinnen, sondern um die Kooperation und Kommunikation von Schülern der verschiedenen Berliner UNESCO Schulen. UNESCO ist die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation. Besonderen Wert wurde darauf gelegt, dass jeweils vier Spieler (zwei Jungen und zwei Mädchen) aus verschiedenen Schulen gegen ein anderes Team wieder bestehend aus vier Spielern spielen. Außerdem gab es keinen Schiedsrichter, wodurch jeder einzelne Spieler seine Fehler beim Fußball offen zugeben musste. Ebenfalls gab es keinen Torhüter und kein Abseits. Nach neun Spielrunden wurde dann die Siegerschule festgelegt. Es kam darauf, wie viele Fairness- und Torpunkte erzielt worden sind.
Das Interview:
Was sagt ihr zu den gemischten Gruppen?
Laura (12): Ja, also dass Jungs und Mädchen zusammen spielen ist okay, aber das wir unsere Teammitglieder nicht kennen, finde ich nicht so gut.
Albert (17): Das finde ich sehr gut. Es ist mal was anderes gegen oder mit Mädchen zu spielen.
Maikl (16): Ich finde das toll. Man kann neue Leute kennen lernen.
Und wie findet ihr es, dass ihr selber auf die Einhaltung der Regeln achten müsst?
Laura (12): Wie? Es gibt keinen Schiri? Ich wusste gar nichts von anderen Regeln
Wurdet ihr gar nicht über die Regeln informiert?
Laura (12): Nein, das ist neu.
Albert (17): Mir waren die neuen Regeln auch unklar.
Hoffentlich werden euch die Regeln noch vor dem Spiel genannt.
Maikl (16): Ich glaube, es wird durch die neuen Regeln weniger gefoult, es will ja niemand als unfair gelten!
Spielt ihr privat Fußball oder seid ihr einem Verein?
Laura (12): Ja, ich liebe Fußball ich spiele auch in einem Verein, Stern 1900.
Albert (17): Privat, ja ich spiele bei Berolina Mitte.
Maikl (16): Internationale ist mein Verein, ich spiele aber auch so mal mit Freunden.
War es eure Entscheidung bei dem Turnier teilzunehmen?
Laura (12): Nein, also mein Lehrer hat mich gefragt und ich hatte Lust mitzumachen.
Albert (17): Ich habe mich freiwillig dazu gemeldet.
Maikl (16): Ich habe letztes Jahr hier gespielt, es hat solchen Spaß gemacht, deswegen. Übrigens wurde ich letztes Mal zur besten Spielerin gewählt.
Neben den Spielern haben wir noch Lehrer und Zuschauer befragt. Auch sie würden an diesem Turnier teilnehmen, da sie das Konzept ansprechend finden. Es wird den Schülern die Möglichkeit gegeben, selber Probleme zu lösen und eine gemeinsame Lösung zu finden. Es wird der Spielgeist und auch der Teamgeist gefördert. Aber das Wichtigste ist immer noch der Spaß.
Danke den Reportern: Meryem und Jona, 8E
Ein weiteres Interview  – bitte lesen!